Da brannte
die Luft
Riesenerfolg
für den Sternflug nach Tempelhof am 15. September 2007

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Text: Pilot
und Flugzeug
Bilder: Manfred Garben
Fly-in
für den Erhalt des City-Airports, der in Oktober 2008 schliessen
soll.
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Es war ein Wochenende mit gutem Flugwetter, etwas windig zwar für kleine Flieger, aber klar teilweise und mit guten Sichten deutschlandweit. Im Laufe des Vormittags waren bereits mehr als hundert einmotorige Flugzeuge, ultraleichtes Luftsportgerät und Motorsegler auf den weiten Flächen des Nordteils des Airports abgestellt. Und dann ging es schlag auf Schlag, bis in den sonnigen späten Nachmittag hinein, als einige Flugzeuge sich schon wieder abflugbereit machten. Der Veranstalter Sundus R. Rifaat landete mit einer Vereinsmaschine der „Hessenflieger“, PA-28, D-EIWK. Er ist gebürtiger Berliner. Ihm kam die Idee zu dieser Flieger-Demo auch aus eher unpolitischer Regung. Zu Pilot und Flugzeug sagte er, nachdem er sich im vergangenen Jahr seinen „großen Traum“, einmal selbst in Tempelhof zu landen, erfüllt hatte.
Insgesamt waren es nahezu 200 Flugzeuge die an dieser luftseitigen Wochenenddemonstration für den Erhalt des Berliner City-Airports, Freitag, Sonnabend und Sonntag, teilgenommen hatten. Sie kamen aus allen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs, den Niederlanden, Englands, den skandinavischen Ländern und aus dem Baltikum. Durch Unterschrift der vielen Sternflugteilnehmer verabschiedet wurde ein Offener Brief an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit („Wowi“), mit dem assoziativen Schluss: „Das Motto Berlin, arm aber sexy“ ist sicherlich aus der Not geboren und von gewissem Galgenhumor getragen. Langfristig sollte man aber daran arbeiten, dass sich das Image Berlins hin zu „prosperierend und sexy“ fortentwickelt. Und dafür braucht Berlin einen funktionierenden City-Flughafen Tempelhof! Gespaltene
Resonanz in der Allgemeinen Luftfahrt Auf kein Entgegenkommen dürfen die Teilnehmer des Sternflugs von Seiten der Berliner Flughafengesellschaft (DFG) und der Deutschen Flugsicherung (DFS) rechnen. Es werde keinen Gebührenerlass geben, teilte der Veranstalter vorsorglich über das Internet mit.
Die Piloten der Flugzeuge unter zwei Tonnen, die zum Mitmachen am FLy-in aufgerufenen Ultraleichten und anfliegende Motorsegler müssen die volle Landegebühr von 72,00 Euro, Handling und Abstellgebühren zahlen und auch die Abfluggebühr an die DFS. Näheres kann bei sundus.rifaat@web.de erfragt werden. Im Vorfeld dieser Flieger-Demo ging bei der Redaktion von Pilot und Flugzeug auch manch kritische Stimme ein, wie die des Fachautors Dr. Klaus Jürgen Schwahn („Fliegen in den USA“), der uns schreibt: „Ich finde, wenn man für einen Flugplatz kämpft, dann ist solch eine luftseitige Aktion so ziemlich das Blödeste, das man machen kann. Die Flugplatzgegner werden sich jedenfalls schon auf die Headline freuen: Wenn Ihr THF offen lasst, werdet Ihr das jeden Tag haben!" Und auf der Homepage der ICAT ist aktuell der folgende Satz zu lesen: „Spaß muss sein bei der Leiche, sonst kommt keiner zum Begräbnis!“
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Mit recht herzlichen dank an
Herrn F. Plössl für die Genehmigung zum veröffentlichen
dieses Artikels.
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Die D-KKGG in Warteposition vor dem Start von der 27R.
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